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29 Mar 11:37
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Das Thema „Sprachreisen“ spielt nicht nur bei Schülern und Studenten, sondern inzwischen auch bei vielen Berufstätigen eine große Rolle. Als Weiterbildung für den derzeitigen Job oder als Vorbereitung für einen neuen – Sprachreisen sind immer sinnvoll. Wie bekommt man eine Sprachreise aber im Alttag unter? Extra Urlaub nehmen um zur Schule zu gehen? Das kommt für viele Arbeitnehmer nicht in Frage. Einen guten Ausweg bieten da gesetzliche Regelungen, die einen sogenannten Bildungsurlaub ermöglichen.

Was ist Bildungsurlaub?

„Bildungsurlaub“ ist ein anderes Wort für „Bildungsfreistellung“ - eine Freistellung um sich zu Bilden. Da Bildung in jedem Bundesland einzeln geregelt wird, sind auch die Gesetze zum Bildungsurlaub in jedem Bundesland unterschiedlich. In den meisten Bundesländern existieren Gesetze, die einen Bildungsurlaub an anerkannten Institutionen ohne große Schwierigkeiten möglich machen. Ausnahmen bilden hier NRW und das Saarland (anerkennen nur Bildungsurlaub an Institutionen, die im Land ansässig sind), Bremen (Anerkennung nur bei Institutionen im europäischen Ausland und unter bestimmten Anforderungen) und für Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen gibt es zur Zeit leider gar keine gesetzlichen Regelungen, außer für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst.

Wie viele Tage Bildungsurlaub stehen mir zu?

In den meisten Bundesländern stehen dem Arbeitnehmer 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr zu. Jedoch gibt es auch Bundesländer, in denen die Tage von zwei oder mehreren Jahren zusammengelegt werden können. Zusätzlich gibt es Sonderregelungen für Arbeitnehmer, die entweder an mehr oder weniger als 5 Tagen in der Woche Arbeiten. Der Anspruch auf Bildungsfreistellung verlängert bzw. verkürzt sich entsprechend.

Sprachkurse als Bildungsurlaub

Bildungsurlaub kann natürlich für verschiedene Fortbildungen in unterschiedlichen Bereichen genutzt werden. Eine sehr beliebte Form des Bildungsurlaubs sind jedoch Sprachkurse im Ausland. Um einen Sprachkurs als Bildungsurlaub anmelden zu können, muss dieser offiziell durch die Bundesländer anerkannt sein. Informationen hierzu können üblicherweise direkt von den jeweiligen **Sprachschulen eingeholt werden. In der Regel muss ein solcher Sprachkurs über 5 aufeinanderfolgende Tage gehen und täglich mindestens 6 Unterrichtsstunden beinhalten. Wenn der gewünschte Sprachkurs nicht offiziell als Bildungsurlaub anerkannt ist, können Arbeitgeber im Einzelfall selbst entscheiden, ob trotzdem eine Bildungsfreistellung genehmigt werden kann. In jedem Fall lohnt es sich, sich direkt über die Regelungen zum Thema Bildungsurlaub im eigenen Bundesland zu informieren und gegebenenfalls das Gespräch mit dem Arbeitgeber oder Vorgesetzten zu suchen.

Viele Sprachreisen werden als Bildungsurlaub anerkannt. Jedes Bundesland hat hier seine eigenen Vorgaben. Nutzen sie die Förderung, um einen Sprachaufenthalt im Ausland zu finanzieren. Bestellen sie sich hier kostenlos Kataloge der einzelnen Sprachreiseveranstalter nach Hause und vergleichen sie Sprachreisen-Angebote.

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