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Sprachreisen nach Saint-Raphaël

Mondänes Strandleben, bezaubernde Naturschönheit: Wem bei einer Sprachreise nach Saint-Raphaël das elegante Schaulaufen an der Promenade zu viel wird, kann entfliehen in die zerklüftete Berglandschaft des nahen Esterel.

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Die Reichen und die Schönen

Sprachreisen SaintRaphael_Cote d’Azur Wie an einer Perlenkette liegen die exklusiven Badeorte der Côte d’Azur aufgereiht am Meer: Von Saint-Tropez und Sainte-Maxime im Westen bis nach Cannes und Antibes im Osten. Mittendrin liegt Saint-Raphaël, das am westlichen Stadtrand mit der Nachbargemeinde Fréjus zusammengewachsen ist. Wie so viele andere Badeorte in diesem Abschnitt sind auch Saint-Raphaël und Fréjus vor allem im Sommer Treffpunkte der Reichen und Schönen. Entlang der zerklüfteten Küste finden sich viele luxuriöse Sommerresidenzen, in den Yachthäfen liegen schwindelerregend teure Boote an den Stegen. Auch das Strandleben ist geprägt von nobler Eleganz, auf den Promenaden und in den Strandcafés stellt sich die vornehme Gesellschaft gern zur Schau. Wer bei einer Sprachreise in Saint Raphaël zu Gast ist, der wird sich dem diskreten Charme der gehobenen Bourgeoisie nicht entziehen können.

Roter Fels, blaues Meer

Sprachreisen Saint-Raphael_Esterel Es geht aber auch anders. Wer dem extravaganten Trubel am Meer entfliehen möchte, der sollte sich in die Naturschönheit des nahe Esterel aufmachen. Dieses Mittelgebirge, das sich von Saint-Raphaël bis nach Cannes erstreckt, ist ein überaus beliebtes Wandergebiet. Denn die Steigungen auf dem schroff zur Küste abfallenden Hochplateau halten sich in Grenzen, der höchste Berg ist der Mont Vinaigre – und gerade mal 614 Meter hoch. Vor allem aber ergeben sich immer neue Ansichten auf die zerklüfteten Felsformationen aus rotem, vulkanischem Gestein, das im Lichte Sonne in wunderbaren Schattierungen leuchtet. Hinzu kommen als Kontraste das herrlich blaue Mittelmeer und das matte Grün der Kiefern, Pinien und Korkeichen. Eine Wanderung in das Esterel ist für jeden Sprachreisenden eine bleibende Erinnerung. Manch einer wollte es schon den Räuberbanden des 18. und 19. Jahrhunderts gleichtun und sich dauerhaft in dem bis heute relativ unwegsamen Gelände verstecken.

Überreste aus der römischen Zeit

Bereits die Römer wussten das milde Klima und die Nähe zum Meer in dieser Region zu schätzen. Davon zeugt unter anderem das römische Amphitheater in Fréjus aus dem 1. Jahrhundert nach Christus, das einmal bis zu 10.000 Menschen Platz bot. Die Überreste des beeindruckenden Monuments sind recht gut erhalten, ebenso die Ruinen eines Aquädukts aus römischer Zeit. Schwer zu sagen, ob sich auch schon die Römer für den wildromantische Küste Richtung Cannes begeistern konnten. Les Calanques, wie dieser Abschnitt genannt wird, sind eine schier endlose Aneinanderreihung von malerischen Buchten und steilen Klippen. Eine Autofahrt die kurvige Küstenstraße entlang ermöglicht ständig neue Perspektiven auf die bizarren Formationen, die Wasser und Wind hier über Jahrtausende geschaffen haben. Allerdings brauchen Sprachreisende auf solchen Touren einen stabilen Magen – oder einen sehr behutsamen Fahrer.