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Sprachreisen nach Japan

Gewimmel und Getöse japanischer Metropolen sind selbst für Besucher aus dem westlichen Ausland oftmals ein echter Kulturschock. In jähem Kontrast dazu steht das traditionelle Japan, in dessen Zentrum Ruhe und Konzentration stehen. Auch im japanischen Kampfsport drücken sich diese Gegensätze aus.

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Die beliebtesten Städte für Sprachreisen nach Japan

Das Erlernen der japanischen Sprache in der pulsierenden Millionenstadt Tokio ist eine gute Möglichkeit, um die facettenreiche japanische Lebenskultur zu erleben. Hier gibt es weitere Informationen über den beliebtesten Kursort Japans.

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Verloren im Licht- und Soundrausch

Sprachreisen Japan_Tokio Ein alternder Schauspieler und eine junge Frau, gestrandet in einem riesigen Hotel in Tokio: In ihrem wunderbaren Film „Lost in Translation“ hat die Regisseurin Sofia Coppola 2003 beschrieben, wie es Ausländern in Japan gehen kann. Bill Murray und Scarlett Johansson spielten jenes ungleiche Paar, das seine Verlorenheit in der Fremde eint. Das unaufhörliche Blinken und Flimmern von ungezählten Leuchtreklamen, dazu das pausenlose Klirren und Klappern aus Geschäften und Bars – im permanenten Licht- und Soundrausch können sich auch Sprachreisende leicht verlieren. Grellere Attacken auf alle Sinne als in japanischen Metropolen gibt es vermutlich nirgendwo sonst auf der Welt. Die Hingabe der Japaner an technischen Fortschritt und einen durch Elektronik bestimmten Alltag kann für Besucher aus Europa ganz schön stressig sein.

Behutsamkeit und Klamauk

Sprachreisen Japan_Tempel Im krassen Gegensatz dazu steht die traditionelle japanische Kultur, die maßgeblich durch den Buddhismus geprägt ist. Innere Einkehr und Meditation stehen im Zentrum des rituellen Japans, das sich in viele unterschiedliche Schulen des Glaubens aufteilt. Hektik und Trubel der Städte entkommen Sprachreisende am besten, indem sie die Abgeschiedenheit von Tempeln und Klöstern suchen, in denen man einem komplett anderen Land begegnet. Auch die klassische Teezeremonie, die Blumensteckkunst oder viele der japanischen Brett- und Strategiespiele gründen auf Ruhe und Konzentration. Jede dieser kulturellen Besonderheiten verfügt über ein strenges System aus Regeln, deren Feinheiten Außenstehenden zunächst verschlossen bleiben. Je intensiver man sich mit den Nuancen japanischer Traditionen beschäftigt, desto bizarrer erscheint etwa die Fernsehkultur des Landes: Wer je japanische Spielshows angesehen hat, der kann den schrillen Klamauk nur schwer in Einklang bringen mit der erhabenen Behutsamkeit des klassischen Japans.

Der Kampf der Kolosse

In diesem Kontext ist auch einer der größten Exportschlager Japans zu sehen: Gemeint sind nicht Autos, Handys oder Unterhaltungselektronik, sondern die japanischen Kampfsportarten, allen voran Judo. In ihnen geht es um Köperbeherrschung und Disziplin, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Alle diese Qualitäten stehen im Zusammenhang mit einer inneren Vervollkommnung durch den Sport, entsprechend respektvoll ist der Umgang mit dem Gegner. Wer in Japan bei einer Sprachreise zu Gast ist, der sollte sich aber nach Möglichkeit auch das Spektakel eines Sumo-Kampfes nicht entgehen lassen, selbst wenn die Begeisterung für diesen Sport nur schwer auf europäische Zuschauer überspringt. Die oft jahrhundertealten Zeremonien und Traditionen, die mit den Wettkämpfen einhergehen, sind für den nicht eingeweihten Sportfan zwar kaum verständlich. Doch die gesamte Atmosphäre entführt in eine japanische Realität, in der Vergangenheit und Gegenwart eine oft merkwürdige Verbindung eingehen.